Die evangelische St. Veit-Michaelskirche

Die St. Veit Michaelskirche in Heiligenstadt hat eine bewegte und lange Geschichte hinter sich. Vor ca. 1000 Jahren wurde zur Abgabe von Naturalien an die Grafen eine Zehntscheune errichtet. 1168 wird die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Die jetzige Form entstand nach dem 30-jährigen Krieg in einer Bauzeit von knapp 50 Jahren. Damals wurde die alte Zehntscheune mit dem vorhandenen Kirchlein an der Ostseite durch einen Mauerdurchbruch verbunden. Die eindrucksvolle, bemalte St. Veit-Michaelskirche, mit Blick auf den Altar und die Orgel, die Kirchendecke mit 100 Kassettenfeldern zieht den Blick des Besuchers automatisch nach oben. Die Emporen sind ebenfalls mit Bildern aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament bemalt, dazu auch die Grafenempore. Die geschnitzte Kanzel und der dazugehörige Taufstein vom Jahre 1680 geben dem Kirchenraum eine besondere Note. Die St. Veit-Michaelskirche lädt zum Verweilen ein. Sie ist täglich während des Tages geöffnet und jedermann kann sie besichtigen.

St. Veit-Michaelskirche St. Veit-Michaelskirche innen

Bei Interesse an einer Führung wenden Sie sich bitte an das evangelische Pfarramt in Heiligenstadt unter Tel. 09198 332.


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